Guter Saisonabschluss der KTV Reserve

Mit einem guten Wettkampf gelingt der zweiten Mannschaft der KTV ein guter zweiter Platz im letzten Landesligawettkampf dieses Jahres. Auch im Gesamtklassement liegt man nach vier Durchgängen auf Rang 2 und verpasst denkbar knapp die Meisterschaft und damit auch den Aufstieg. Die Leistungen in den beiden letzten Wettkämpfen machen aber Hoffnung auf die kommende Saison.

Selbst bei der Siegerehrung war noch nicht vollkommen klar, ob die KTV II nun die Meisterschaft in der Landesliga feiern durfte oder doch den Aufstieg äußerst knapp verpasst hatte. Nach vier Durchgängen lag die Mannschaft des Trainerteams Jürgen Wundel, Roland Grimm und Wolfgang Eichmeier punktgleich mit den Konkurrenten aus Unterföhring auf Rang 1 und so musste die erturnte Gesamtpunktzahl über den Aufstieg entscheiden. Dies war aber gar nicht so leicht, hatten sich doch die Wertungsvorschriften nach der Hälfte der Saison geändert. Nach längeren Berechnungen stand dann aber fest, dass die Rieser nächstes Jahr wieder in der Landesliga turnen werden und damit die Meisterschaft denkbar knapp verpasst hatten. Trotzdem konnte man mit der Saison zufrieden sein, waren doch in den letzten beiden Wettkämpfen deutliche Steigerungen zu erkennen, welche die Vizemeisterschaft überhaupt erst ermöglicht hatten. Auch im letzten Saisonwettkampf zeigte die Mannschaft aus Nördlingen eine wirklich gute Leistung, leistete sich so gut wie keine Fehler und schaffte es damit bis fast ganz nach vorne.

Schon der Auftakt am Boden verlief vielversprechend. 13,70 Punkte von Clemens König stellten nicht nur die höchste Mannschaftswertung, sondern auch des gesamten Wettkampfes dar. Da auch die drei anderen Rieser, Noah Lang (12,50), Alexander Hofer (12,20) und Daniel Wegert (11,70), sich keine Fehler erlaubten, konnte man mit insgesamt 50,20 Punkten an diesem Gerät durchaus zufrieden sein. Auch das Seitpferd, welches an manchen Tagen ziemlich störrisch sein kann, war für die KTV-Turner kein Hindernis in Buttenwiesen. Wieder war es Clemens König, welcher mit 11,65 die höchste Wertung des Teams erzielte. Dicht gefolgt von Simon Kraus, welcher 11,15 Punkte auf seine Übung kam, Alexander Hofer und Daniel Wegert mit 10,30 bzw. 10,10 Punkten. Am Pauschenpferd noch das zweithöchste Mannschaftsergebnis, konnte an den Ringen die beste Teamleistung des Wettkampfes gebracht werden. Insgesamt 45,45 Punkte erzielten die Nördlinger Turner hier. Mannschaftskapitän Marcel Schwefel führte hier mit 12,10 Punkten die Riege an. Nur minimal weniger, 12,05, bekam Simon Kraus. Auch Thomas Frisch (11,70) und Daniel Wegert (9,60) erzielten mit ihren Übungen gute Wertungen.
Auch nach der Pause lief es weiter gut für die Mannschaft, konnte am Sprung mit 45,50 doch erneut das höchste Ergebnis erzielt werden. Alle vier Rieser Springer, Clemens König (12,10), Mario Stanizzi (11,40), Simon Kraus (11,10) und Alexander Hofer (10,90), zeigten fehlerfreie Sprünge und brachten die Mannschaft damit weiter nach vorne. Ebenso am vorletzten Gerät, dem Barren, zeigte das Team aus dem Ries gute Übungen. 11,90 Punkte von Simon Kraus, sowie weitere 11,10 von Mario Stanizzi bildeten die Spitze. Nur knapp dahinter lagen Clemens König (10,90) und Marcel Schwefel (10,60) mit ihren Ergebnissen. Am Reck griff auch Wilfried Hofer mit in das Geschehen ein, um den Aufstieg zu sichern. Neben seinen 11,40 Punkten und 12,20 von Thomas Frisch, turnten zum Abschluss noch Daniel Wegert und Noah Lang. Auch hier wurden gute Wertungen erzielt und man durfte sich zu Recht Hoffnungen machen. Doch erstmal hieß es abwarten, da der spätere Tagessieger, USC München II, noch am Boden die letzte Übung ausstehen hatte. Diese sorgte dann auch dafür, dass sie in der Tageswertung an den Riesern vorbeizogen. Damit war dann auch besiegelt, dass es auf die Saisonpunktezahl ankam, wer den Aufstieg in die Bayernliga schafft, was schlussendlich zu Gunsten des TSV Unterföhring ausfiel.