Schwierige Aufgabe in Oberbayern

Am heutigen Samstag reißen die Rieser Turner nach Weilheim, wo ihnen ein schwerer Gegner aufwartet. Exquisa Oberbayern ist der Gastgeber und wird alles dafür tun, den zweiten Saisonsieg einzufahren, während die KTV natürlich ebenfalls einen Sieg mit nach Hause nehmen will. Beide Mannschaften treten mit einem gesunden Mix aus erfahrenen Turnern und Nachwuchskräften an, was einen offenen und spannenden Wettkampf verspricht.

Mit zwei Siegen in Folge, haben die Rieser Turner einen Einstand nach Maß in der zweiten Bundesliga Süd hingelegt und sollten mit dem Abstieg in diesem Jahr so gut wie nichts mehr zu tun haben. Dennoch will man natürlich mehr als den reinen Klassenerhalt in diesem Jahr schaffen und da würde sich ein dritter Sieg bestens machen. Allerdings dürfte es relativ schwer werden, diesen am heutigen Samstag zu erzielen. Die Exquisas sind kein einfacher Gegner, turnen sie doch seit mehreren Jahren in der oberen Tabellenhälfte der Liga mit.
Das haben sie vor allem ihrer konsequenten Nachwuchsarbeit zu verdanken, welcher schon so mancher Nationalturner entsprungen ist, unter anderem Marcel Nguyen. Daher war auch der Gewinn der Meisterschaft im Jahr 2015 keine große Überraschung.
Da die Exquisas viele Turner verschiedener Vereine, hauptsächlich aus den beiden Leistungszentren Unterhaching und Mühldorf, wird auch immer wieder an verschiedenen Orten geturnt. Daher geht es heute für die KTV nach Weilheim.
Ähnlich wie die Rieser, sind auch die oberbayerischen Turner gut in die Saison gestartet. Zwar gab es zum Saisonauftakt eine Niederlage, aber da es diese gegen den klaren Meisterschaftsfavorit StTV Singen gab und mit nur 5 Scorepunkten Unterschied unerwartet knapp ausging, war dies ein besseres Ergebnis als im Vorfeld erwartet wurde. Am letzten Wochenende gab es dann einen klaren Sieg gegen den TSV Buttenwiesen, welcher den Exquisas noch mehr Selbstvertrauen geben dürfte, leisteten sie sich doch so gut wie keine Fehler.
Das Trainerteam der KTV, Wolfgang Eichmeier, Roland Grimm und Jürgen Wundel, wird auch an diesem Samstag mit der inzwischen bewährten Aufstellung in den Wettkampf gehen. So wird man wieder auf die Verstärkung aus Russland, Ilya Kibartas, zurückgreifen, der wieder an allen sechs Geräten zum Einsatz kommen wird. Auch bei Maurice Praetorius stehen wie in der Vorwoche wieder alle Geräte auf dem Einsatzplan.
Mit Maximilian Henning hat man seit diesem Jahr einen weiteren Mehrkämpfer im Aufgebot, welcher aufgrund seiner Fußverletzung im Vorjahr, vorerst nur an vier Geräten Einsätze haben wird.
Komplettiert wird das Team an den jeweiligen Geräten dann wie immer von den jeweiligen Spezialisten. Roland Hagner wird hierbei das Ringeteam verstärken, während Thomas Radler am Barren und Reck wieder zu Einsätzen kommen wird. Ebenfalls an den Ringen und vor allem am Sprung wird Sven König tätig sein. Auch Stefan Braun steht seit dem letzten Wochenende wieder im Kader der KTV und kann somit am Barren seinem Team unter die Arme greifen. Mit Lukas Leonhardt hat man einen weiteren Turner im Aufgebot, welcher direkt an mehreren Geräten eine Option ist. Der Fokus liegt hier aber ganz klar auf dem Pauschenpferd und dem Reck. Zusätzlich kann Jakob Mayer am Seitpferd eingesetzt werden und natürlich an seinem Paradegerät, dem Boden. Hier ist auch Clemens König definitiv gesetzt, sowie auch Sprung.
Damit ist die Aufstellung für die heutige Begegnung eigentlich ziemlich klar und es kann sich voll und ganz auf den Wettkampf konzentriert werden.