Interview mit dem Trainerteam der KTV Ries

Im Vorfeld der Saison sprachen wir mit dem langjährigen Trainerteam der KTV Ries, Roland Grimm, Jürgen Wundel & Wolfgang Eichmeier, über die anstehende Saison, die gesetzten Ziele und wie sie die anderen Mannschaften in der Südstaffel der 2. Bundesliga einschätzen.

Lasst uns uns doch dieses Gespräch am besten mit einem kurzen Rückblick auf die vergangene Saison starten. 

Roland Grimm

R.G.: Die Saison im letzten Jahr war natürlich sehr speziell. Allein schon die Halbierung der Ligen und die daraus resultierende Reduzierung der Wettkämpfe war etwas Neuartiges. Verbunden mit der erstmaligen Annullierung einer kompletten Saison war dies ein Novum in der DTL, aber notwendig um die Gesundheit aller bei den Wettkämpfen sicherstellen zu können.

J.W.: Sportlich gesehen, können wir diese beiden Wettkämpfe im Jahr 2020 positiv bewerten, hatten wir doch einen sehr starken Auftakt gegen die TG Allgäu, welcher sich auch in einem deutlichen Sieg widerspiegelte. Gegen Exquisa Oberbayern hatten wir zwar klar das Nachsehen, aber auch hier zeigte die Mannschaft eine gute Leistung, weshalb wir nun mit Zuversicht auf die bevorstehende Ligasaison blicken.





Ein guter Stichpunkt. Wie schätzt ihr die Liga und in diesem Zuge auch die eigene Mannschaft in diesem Jahr ein?

Jürgen Wundel

W.E.: Eine so gute Platzierung wie im letzten gewerteten Jahr 2019 zu erreichen – die Vizemeisterschaft – scheint in diesem Jahr nahezu aussichtslos zu sein. Mit dem TSV Pfuhl als Absteiger aus der 1. Bundesliga und dem Team aus Oberbayern, sind zwei äußerst starke Mannschaften im Kampf um die Meisterschaft vertreten. Auch die Schiltacher, immerhin amtierender Titelinhaber, werden hier mitmischen wollen und so werden diese drei Mannschaften im Normalfall die Podestplätze unter sich ausmachen.

J.W.: Wir sehen aber die Qualität unserer Mannschaft und sind zuversichtlich, dass wir im restlichen Feld zu den stärksten Teams zählen. Somit ist eine Platzierung im oberen Mittelfeld das, was wir uns in diesem Jahr als Ziel gesetzt haben.



Gab es Änderungen im Hinblick auf den Kader mit welchem ihr in diesem Jahr an den Start gehen werdet?

Wolfgang Eichmeier

R.G.: Im Großen und Ganzen vertrauen wir wieder auf das erfolgreiche Team der vergangenen Jahre. Eine gravierende Änderung im Vergleich zum Vorjahr wird aber sein, dass wir wie in den Vorjahren mit einem Gastturner an die Geräte gehen werden. Hier können wir wieder auf Ilya Kibartas zurückgreifen, welcher in den beiden vergangenen Jahren verletzungsbedingt nicht mehr zum Einsatz kam. Aber auch sein Landsmann, Nikolai Kishkilev, wird ebenso wieder im Trikot der Rieser auflaufen und das Team in den wichtigen Wettkämpfen verstärken.

W.E.: In den eigenen Reihen konnten wir mit Fabian Wolf einen weiteren Turner gewinnen, welcher als Ergänzung an Boden und Sprung kommen und uns auch im Coaching unterstützen wird. Weiter sollen natürlich die jungen Turner, welche in der letzten Saison dazugekommen sind, weiterentwickelt und mit mehr Einsätzen versehen werden, um jetzt schon die Weichen für die Zukunft zu stellen.
Anführen wird das Team als Mannschaftskapitän erneut Sven König. Und mit Unterstützung der erfahrenen Turner dafür sorgen, dass mit einer gesunden Mischung aus ligaerprobten und jungen Turnern ein Team an den Start geht, welches die Herausforderungen der Liga erfolgreich meistern wird.

Und auf was dürfen sich die Zuschauer in diesem Jahr am meisten freuen?

R.G.: Zuallererst natürlich über die Möglichkeit, überhaupt wieder an den Wettkämpfen teilnehmen zu können und dies auch mit einer größeren Anzahl als beim einzigen Heimwettkampf im vergangenen Jahr. Und damit auch zur Rückkehr der bekannten Stimmung der letzten Jahre. Zum jetzigen Zeitpunkt können wir mit unserem Hygienekonzept bis zu 500 Zuschauer zu unseren Wettkämpfen zulassen. Sofern diese sich vorab online ein Ticket reserviert haben und beim Eintritt einen Nachweis nach 3G vorlegen können.

J.W.: Auch die Rückkehr zum normalen Ligamodus verschafft den Zuschauern wieder mehr und vor allem spannendere Wettkämpfe. So dürfen wir nicht nur das Derby gegen den TSV Buttenwiesen vor heimischem Publikum bestreiten, auch das Duell mit der hochkarätig besetzten Mannschaft aus Pfuhl werden wir im Rieser Sportpark austragen. Und natürlich nicht zu vergessen, der Auftakt gegen den noch immer amtierenden Meister aus Schiltach. Damit bieten sich den Zuschauern wieder viele Möglichkeiten, hochklassigen Turnsport in Nördlingen zu bestaunen.J.W.: Auch die Rückkehr zum normalen Ligamodus verschafft den Zuschauern wieder mehr und vor allem spannendere Wettkämpfe. So dürfen wir nicht nur das Derby gegen den TSV Buttenwiesen vor heimischem Publikum bestreiten, auch das Duell mit der hochkarätig besetzten Mannschaft aus Pfuhl werden wir im Rieser Sportpark austragen. Und natürlich nicht zu vergessen, der Auftakt gegen den noch immer amtierenden Meister aus Schiltach. Damit bieten sich den Zuschauern wieder viele Möglichkeiten, hochklassigen Turnsport in Nördlingen zu bestaunen.