Jüngste KTV-Turnerinnen überzeugen beim ersten Wettkampf

Über ein gelungenes Turn-Debut konnten sich die Mädels der KTV Ries, Ida Heuberger, Luise Gaudernack, Maria Düll, Finja Albert und Antonia Köhnlein, am vergangenen Samstag beim Turngau-Cup in Buttenwiesen freuen. In sehr großen Teilnehmerfeldern konnten sich die Mädchen durchwegs auf den vorderen Plätzen einreihen.

v. l.: Luise Gaudernack, Antonia Köhnlein, Finja Albert,
Ida Heuberger, Maria Düll

Nachdem die fünfköpfige Trainingsgruppe von Mona Nowatschek die letzten zwei Jahre coronabedingt nicht die Möglichkeit einer Wettkampfteilnahme hatte, war die Vorfreude auf ihren allerersten Einsatz riesig. Normalerweise orientiert sich das Quintett im Training eher an Anforderungen anderer Meisterschaften. Da die Entscheidung über einen Start an diesem Wettbewerb erst vier Wochen vorher getroffen wurde, stellte das kurzfristige Lernen der neuen Übungen das Durchhaltevermögen und die Konzentration der jungen Mädels in der Vorbereitung oftmals auf die Probe. Mit viel Ehrgeiz und Disziplin meisterten sie dies aber fast problemlos. 

Der Wettkampftag startete mit den Jüngsten, wobei unter anderem auch Finja Albert und Antonia Köhnlein die KTV Ries vertraten. Auf einen klasse Auftakt am Stufenbarren folgten vorbildliche Übungen an Boden und Sprung. Vor allem die 8-jährige Finja Albert verzauberte die Zuschauer mit einer sauberen und ausdrucksstarken Bodenchoreografie. Auch beim Youngster der Gruppe, Antonia Köhnlein, war anhand der Kraft und Power nicht zu übersehen, dass ihr turnerisches Potenzial für die Zukunft mehr als vielversprechend ist. Einzig und allein am Schwebebalken mussten beide Rieser Turnerinnen einen Sturz in Kauf nehmen. Unter allen 30 Teilnehmerinnen konnten sich Finja und Antonia am Ende über den 4. und 5. Platz freuen.

Im zweiten Durchgang waren Luise Gaudernack, Maria Düll und Ida Heuberger an der Reihe, ihr Können zu zeigen. Dies gelang am Sprung mit Brillanz. Auch am Schwebebalken blieb das Trio fast fehlerfrei, wobei sich Luise Gaudernack als echter Wettkampftyp entpuppte, indem sie nervenstark das Rad trotz stetiger Probleme in den letzten Einheiten meisterhaft in den Stand turnte. Mit ihrer Stufenbarrenübung wuchs Ida Heuberger regelrecht über sich hinaus und übertraf alle bisherigen Trainingsleistungen. Maria Düll verkaufte sich hier leider deutlich unter ihrem Wert, was wichtige Punkte kostete, aber auch der großen Aufregung geschuldet war. Der neu erlernte Flick-Flack, den Maria in ihrer Bodenübung erfolgreich präsentierte, ließ sie wertvolle Zähler für das Gesamtergebnis aufholen. Trotz der Tatsache, dass alle drei Athletinnen dem jüngeren Jahrgang 2012 angehörten, konnten sie insgesamt drei von vier Tageshöchstnoten an Stufenbarren, Schwebebalken und Boden ergattern. Das i-Tüpfelchen des Tages war jedoch das Siegerlächeln von Ida, als sie ganz nach oben auf das Treppchen klettern durfte und sich unter allen 50 Teilnehmerinnen verdient den 1. Platz erturnte. Auch Maria und Luise waren über Platz 5 und 6 überglücklich. 

Voller Stolz und mit frischer Motivation blicken nun alle fünf Nachwuchshoffnungen des Trainerduos Nowatschek auf die kommenden Wettkämpfe und geben bis dahin im Training weiterhin „Vollgas“.