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KTV Reserve schrammt hauchdünn am Podest vorbei

Am vergangenen Wochenende fand der zweite Durchgang der Bayernliga in Stadtbergen statt. Bei hochsommerlichen Temperaturen überzeugte die zweite Mannschaft mit ihrer Darbietung und landete am Ende auf dem fünften Rang, wobei nur 0,3 Punkte mehr, schon den Platz auf dem Stockerl bedeutet hätten. Der beste Rieser Punktesammler war dabei Alexander Kuhn, welcher im finalen Ranking den sechsten Platz belegte - allerdings mit einem Gerät weniger als die besser platzierte Konkurrenz.

Vor zwei Monaten fand der Auftakt in die Bayernliga statt und die Rieser sicherten sich dort mit einem vierten Platz eine gute Ausgangsposition, welche es nun beim traditionellen Sommerwettkampf auszubauen galt. Der Start gelang dem Team aus Nördlingen auch äußerst vielversprechend und so konnte man sich lange Zeit ein Duell um die vorderen Plätze liefern.

Startgerät war an diesem Tag der Barren und gleich zu Beginn sicherte man sich dort die dritthöchste Mannschaftswertung. Ganz vorne mit dabei waren die beiden Bundesligaveteranen Thomas Radler und Stefan Braun. Beide zeigten eine fehlerfreie Vorstellung und erzielten somit 12,20 bzw. 12,00 Punkte. Mit 11,00 Punkten verbuchte Alexander Kuhn weitere wichtige Zähler, wie auch Henri Hahn, welcher 9,10 Punkte zur Teamwertung von 44,30 beitrug. 

Und auch am Reck zählte man mit einem Gesamtergebnis von 44,85 Zählern zu den Top-Teams des Tages. Erneut erzielte Thomas Radler mit einer 12,80 die Höchstwertung der Mannschaft. Beim zweiten Einsatz an diesem Tag konnte Alexander seine gute Form bestätigen und erreichte eine 11,60, dicht gefolgt von Stefan, welcher vom Kampfgericht 11,20 Zähler erhielt. Vierte Starter im Bunde war Simon Böhm - für seine Darbietung gab es weitere 9,25 Punkte auf das Mannschaftskonto, bevor es dann an den Boden ging. 

Hier setzte die KTV mit Alexander ein großes Ausrufezeichen, welcher nicht nur sehr wichtige 13,45 Punkte erturnen konnte, sondern damit auch die Tageshöchstwertung an diesem Gerät erzielte. Für Jochen Engelbrecht wäre mehr drin gewesen, allerdings musste er in der letzten Bahn auf die Matte fassen und so gab es nur 11,70 Punkte. Ebenfalls einen Sturz hatte Alexander Hofer zu verzeichnen, was ihm aber noch respektable 11,40 Zähler einbrachte. Allerdings musste er sich damit knapp seinem Mannschaftskollegen Henri Hahn geschlagen geben, welcher mit 11,45 Punkten vom Kampfgericht bewertet wurde. Somit ging es mit einem Geräteergebnis von 48,00 Punkten in die Pause und man lag noch voll auf Kurs.

In der zweiten Wettkampfhälfte ging es dann am Pauschenpferd weiter und hier musste man etwas zur Spitzengruppe abreißen lassen. Einmal mehr zeigte Thomas Radler nochmals sein Können und erzielte 11,75 Punkte, gefolgt von Heri, welcher mit 10,10 Zählern ebenfalls im zweistelligen Bereich blieb. Knapp darunter blieb Justus König mit einer 9,90. Und für Alexander Hofer gab es nach einer nicht durchgeturnten Übung nur eine Wertung von 7,95. Mit soliden 39,70 Punkten konnte man das Gerät beschließen und wechselte an das Kraftgerät - die Ringe.

Hier griff ein weiterer bundesligaerfahrener Athlet in das Geschehen ein und sicherte seinem Team direkt die Höchstnote. Roland Hagner holte mit seiner Kür 11,85 Punkte. Eine weiter Wertung über 11 erreichte Alexander Kuhn mit seiner Leistung. 11,15 stand am Ende seiner Übung auf der Anzeigetafel. Mit einer 10,80 von Dennis Moser und einer 10,15 von Jochen Engelbrecht, blieben auch die Youngster im zweistelligen Bereich und steuerten weitere wichtige Punkte bei. Auch wenn das Teamergebnis von 43,95 Punkten zufriedenstellend war, musste man anerkennen, dass Platz eins und zwei für diesen Tag schon vergeben waren. Um Rang 3 und damit den letzten Platz auf dem Podest entspann sich ein heißer Kampf, bei welchem es für die KTV nun galt, am letzten Gerät, dem Sprung, alles zu geben.

Justus König legte mit einem sehr sauberen Sprung und 12,20 Punkten gut vor. Auch Alexander Kuhn konnte mit einer 11,40 weiter zu einem guten Ergebnis beitragen. Ebenso wie die 11,00 von Alexander Hofer und die 10,70 von Dennis zu einem sehr starken Geräteergebnis von 45,30 Punkten beitrug. Dem zweitbesten im gesamten Teilnehmerfeld. Allerdings reichte dies am Ende nicht ganz aus, um den erhofften Bronzerang zu erzielen und man musste sich hauchdünn mit 0,3 Punkten am Ende eines anstrengenden Wettkampfes geschlagen geben und beendete den Tag auf dem fünften Rang. Aber das Potential für einen Medaillenrang war durchaus da und so heißt es nun vollen Fokus auf die zweite Saisonhälfte im Herbst zu legen, damit dort dann der Platz unter den ersten drei erzielt werden kann.

 

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