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Motiviert zum Auswärtswettkampf an der französischen Grenze

Nach dem guten Wettkampf gegen den TSV Pfuhl am vergangenen Wochenende, geht es für die Turner der KTV am heutigen Samstag nach Rheinau im Schwarzwald. Dort geht es gegen die TG Hanauerland und ein Sieg in der Rhein-Stadt ist fest eingeplant. Die lange Reise wird daher mit dem kompletten Kader angetreten um mit der bestmöglichen Besetzung im Wettkampf aufwarten zu können.

 

Die Historie der Begegnungen in der zweiten Bundesliga gegen die heutigen Gastgeber aus dem Schwarzwald ist schnell erzählt. Der Mannschaft gelang erst im Jahre 2018 der Aufstieg in diese Klasse und so gab es bisher erst ein Aufeinandertreffen im Jahre 2019, nachdem die Begegnung im vergangenen Jahr abgesagt wurde. Damals gelang der KTV beim Saisonabschluss in eigener Halle allerdings ein überzeugender Sieg und damit auch der Gewinn der Vizemeisterschaft.

Die beiden Mannschaften standen sich aber schon mehr als dieses eine Mal gegenüber. Nämlich Mitte der 2010er Jahre als die Rieser in der dritten Liga turnten. Aber auch in diesen beiden Begegnungen gingen die Nördlinger Turner als Sieger aus den Duellen hervor und fahren mit der sprichwörtlich weißen Weste ins Hanauerland.

Und mit selbiger wollen sie natürlich auch wieder heimkehren. Ganz so einfach wird dieses Unterfangen allerdings nicht werden. Auch wenn die TG bisher keinen Sieg erkämpfen konnte und damit momentan, auf Rang sieben liegend, gegen den Abstieg kämpft, haben sie doch eindrucksvolle Leistungen in diesem Jahr gezeigt. Exquisa Oberbayern – Favorit und ein heißer Anwärter auf einen Podestplatz – hatten sie am zweiten Wettkampfwochenende am Rande einer Niederlage. Erst im allerletzten Duell des Abends entschieden die Oberbayern das Duell mit nur zwei Punkten für sich. Und auch beim Saisonauftakt gelang ihnen ein guter Wettkampf, die der aktuelle Tabellenplatz nicht widerspiegelt.

Für die Rieser gilt es daher bei diesem Wettkampf umso konzentrierter zu sein. Auf dem Papier ist das Team der Trainer Roland Grimm, Jürgen Wundel, Wolfgang Eichmeier und Fabian Wolf, das Stärkere und auch die Gastgeber sehen sich in der Underdog-Rolle. Aber man darf die lange Anreise und den Heimvorteil der Gäste nicht unterschätzen und muss daher alles in die Waagschale werfen, damit man siegreich nach Hause fahren kann.

Daher gehen die Verantwortlichen auch wieder mit einer Doppelspitze auf der Position des Gastturners in die Begegnung. Nikolai Kishkilev und Ilya Kibartas werden sich, wie schon gegen Pfuhl, die Einsätze entsprechend teilen. Mit sehr guten Leistungen in den letzten Wettkämpfen haben sich Maximilian Henning und Lucas Buschmann als Mehrkämpfer hervorgetan. Und daher werden sie auch beim heutigen Wettkampf an ihren bekannten Geräten zu sehen sein. 

Ebenso wie Gustav Kern und Clemens König. Auch auf ihre Leistungen konnte sich der Trainerstab in der bisherigen Saison verlassen, was ihnen ihre Einsätze an den jeweiligen Geräten sichert. Mit diesem Teil des Teams hat die KTV eine solide Basis die durch die jeweiligen Gerätespezialisten ergänzt wird. So ist Roland Hagner nach seinem mehr als erfolgreichen Auftritt bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften wieder mit von der Partie und wird zusammen mit Sven König an den Ringen mit ihrem Können punkten wollen. Mit Lukas Leonhardt und Jakob Mayer hat man zwei weitere bundesligaerfahrene Turner in den eigenen Reihen die an ihren Paradegeräten schon häufiger in wichtigen Duellen geglänzt haben.

Aber auch beim Nachwuchs haben die Trainer die entsprechenden Auswahlmöglichkeiten und können bei Bedarf auf Jonathan Trinks, Noah Lang und Justus König zurückgreifen, welche an verschiedenen Geräten dem Team aus einer brenzligen Situation helfen können.

Der Kader der Rieser spricht durchaus dafür, dass es den zweiten Saisonsieg zu feiern geben dürfte. Und nach den überzeugenden Leistungen gegen den haushohen Favoriten TSV Pfuhl, wo vor dem letzten Gerät sogar noch ein Sieg möglich gewesen wäre, reist die Mannschaft aus Nördlingen hoch motiviert zur TG Hanauerland um sich dort diese wichtigen Punkte zu sichern und damit auch den Platz im Mittelfeld zu festigen.

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