Skip to main content Skip to page footer

Rieser Turner holen ungefährdeten Sieg im Hanauerland

Von Beginn an dominierten die Turner der KTV die Begegnung mit der TG Hanauerland und sicherten sich damit einen ungefährdeten 68:13 Sieg. Und nicht nur den Wettkampf, sondern auch alle sechs Geräte konnten die Nördlinger für sich entscheiden und sich damit wieder auf Rang vier in der Tabelle vorschieben. Bester Scorer des Abends war Nikolai Kishkilev mit 14 Punkten.

 

Dass die KTV Ries als Favorit in das Duell gegen die Schwarzwälder gehen würde, war schon vor Beginn des Wettkampfes klar und die Verantwortlichen der KTV hatten diesen Sieg auch fest eingeplant. Dass es am Ende des Abends allerdings so deutlich werden würde, war im Vorfeld nur von wenigen erwartet worden, vor allem, da die TG-Turner in den ersten Wettkämpfen gute Leistungen gezeigt haben.

Schon mit der ersten Übung am Boden legte die Mannschaft des Trainerteams Roland Grimm, Jürgen Wundel, Wolfgang Eichmeier und Fabian Wolf den Grundstein für diesen überzeugenden Sieg. Jakob Mayer wurde von ihnen für das erste Duell des Abends ausgesucht und er überzeugte auf ganzer Linie, was vom Kampfgericht mit drei Scorepunkten honoriert wurde. Auch Lucas Buschmann ging mit vier Scorepunkten als Sieger aus seinem Duell hervor. Weitere drei Punkte holte dann Nikolai Kishkilev bei seinem Auftritt am Boden, wo er wieder einmal seine Klasse unter Beweis stellen konnte. Und auch das letzte Duell am Startgerät ging an das Team der KTV, das durch Clemens König vertreten wurde und weitere drei Punkte einbrachte. Eine fehlerlose Darbietung gleich zu Beginn, sorgte für einen 13:0 Gerätesieg.

Und auch beim zweiten Gerät ließ die Rieser Delegation den Gastgebern keine Chance zu punkten. Mit 11:0 sicherte man sich das Pauschenpferd. Lukas Leonhardt, der Spezialist an diesem Gerät, wurde als Erster ans Gerät geschickt und kam nach einer guten Übung mit zwei Punkten zurück. Auch Maximilian Henning gelang es, bei seinem ersten Einsatz an diesem Abend, erneut Punkte zu gewinnen. Vier rote Scores leuchteten nach seiner Darbietung auf der Anzeigetafel auf. Ein Unentschieden gelang Gustav Kern dann in der dritten Paarung und so hatte man für das letzte Duell am Pauschenpferd noch den stärksten Turner zur Verfügung – Nikolai Kishkilev. Sein Gegner hatte nicht den Hauch einer Chance und so wanderten weitere fünf Punkte auf das Konto der KTV Ries. Mit einem zu diesem Zeitpunkt schon eindeutigen Stand von 24:0 ging es an die Ringe.

Auch am Kraftgerät war das Nördlinger Turnteam die dominierende Équipe. 10:3 lautete das Ergebnis an diesem Gerät. Im ersten Duell vertrat der Mannschaftskapitän Sven König die Farben seines Teams und dies mehr als gelungen. Mit seinem Einsatz hatte das Nördlinger Team zwei Zähler mehr auf dem Konto. Weitere drei fügte diesem dann Lucas hinzu. Auch er ließ im zweiten Ringeduell nichts anbrennen und siegte über seinen Duellanten. Ebenso wie Ilya Kibartas. Das Ringetalent aus Russland zeigte eine tadellose Aneinanderreihung von schwierigsten Kraftelementen und sicherte damit weitere fünf Scorepunkte. Die einzigen Punkte für den Gegner in der ersten Hälfte musste dann Maximilian hergeben. Dieser nutzte die Gunst der Stunde und zeigte zum ersten Mal in diesem Jahr sein Erkennungszeichen – den Dreifachsalto – auch an den Ringen als Abgang. Leider musste er bei genau diesem an den Boden greifen und öffnete somit die Tür für den französischen Gastturner der TG. Dieser ließ sich die Chance die Chance nicht nehmen und nahm drei Punkte mit in die Pause. 

Mit einem Halbzeitstand von 34:3 wurde die KTV Ries ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht. Nun galt es in der zweiten Hälfte die Konzentration aufrecht zu erhalten um diesen Vorsprung nicht leichtfertig zu verspielen. Doch auch am Sprung gab es im Endeffekt nur eine Farbe die auf der Anzeigetafel zu sehen war – Rot. Maximilian und Clemens sicherten ihrer Mannschaft einen bzw. drei Punkte. Lucas musste dem Gastturner vier Punkte überlassen und im letzten Duell am vierten Gerät gab es dann eine sehr seltene Zahl. Nach Nikolai standen zehn Punkte am Scoreboard. Diese waren dem unvollendeten Sprung seines Kontrahenten und damit einer Nichtanerkennung geschuldet. Mit 48:7 ging es in das letzte Drittel des Wettkampfes.

Nicht nach, ließen die Rieser auch am Barren, welchen sie mit 12:4 ebenfalls für sich entscheiden konnten. Wie schon am vorherigen Gerät vertraten Maximilian und Lucas die KTV-Farben in den ersten beiden Duellen. Und beide konnten mit sehr guten Leistungen ihre Gegner in Schach halten, was zu jeweils vier Scorepunkten führte. Auch Gustav konnte mit seiner Leistung eine gute Wertung erzielen, musste sich aber dem Gastturner aus dem Nachbarland geschlagen geben. Weitere vier Zähler sicherte Nikolai seinem Team mit seiner mit Höchstschwierigkeiten gespickten Kür. Dies sorgte für einen Zwischenstand von 60:11 vor dem abschließenden Gerät und damit auch für die Entscheidung im Wettkampf. Selbst wenn die KTV am Reck nicht mehr angetreten wäre, wäre es den Gastgebern nicht mehr möglich gewesen, den Sieg an diesem Abend zu holen.

Trotzdem wollte das Rieser Team auch dieses letzte Gerät für sich entscheiden und damit die Maximalausbeute holen. Maximilian gelang es im ersten Duell, trotz Sturz beim Abgang, trotzdem zwei Punkte zu gewinnen. Lucas, ebenfalls mit einem Absteiger, war dies nicht vergönnt und so wechselten weitere zwei Punkte an die TG Hanauerland. Diese machte aber Nikolai in einem hochklassigen Duell der Gastturner wieder wett und holte die gleiche Anzahl zurück. Den Abschluss machte dann Gustav für die KTV und konnte auch das abschließende Duell zu Gunsten der Nördlinger entscheiden. Mit vier Punkten sorgte er für den 68:13 Endstand, womit die KTV deutlicher gewann als ursprünglich erwartet. 

Folgerichtig kamen auch die Topscorer auf dem Podest alle aus dem Gästeteam, Nikolai, Maximilian und Lucas lautete die Rangfolge auf dem Treppchen. Diese eindrucksvolle Leistung verhilft der KTV Ries zum Sprung auf Platz vier in der Tabelle, welcher dann nächste Woche beim  nächsten Heimwettkampf gegen den VfL Kirchheim verteidigt werden soll.

Zurück